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Mauritius

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Geschichte
 
Arabische Seeleute sollen die Insel bereits im Jahr 975 n. Chr. entdeckt haben. 1512 landete dann der Portugiese Don Pedro de Mascarenhas als erster Europäer auf der Insel. Zunächst diente sie den Seefahrern als Nahrungsquelle. Sie setzten Schweine, Ziegen und Ochsen aus, um diese bei einer späteren Durchfahrt zu schlachten. Ausserdem diente die Insel während vieler Jahre den Piraten als Stückpunkt. 1598 traf der holländische Admiral Wybrandt van Warwijck auf die Insel und nannte sie nach Prinz Moritz von Nassau "Mauritius". Bis 1710 blieb sie in niederländischem Besitz. 1715 landeten in Franzosen auf der Insel und gaben ihr den Namen Île de France. Bei einem Überraschungsangriff am Cap Malheureux eroberten die Briten 1810 die Insel. Im gleichen Jahr eroberten sie auch die Nachbarinsel La Réunion. Der erste britische Gouverneur bot den französischen Einwohnern grosszügige Kapitulationsbedingungen an. So wurde ihnen erlaubt, ihre französischen Gesetze, Sitten, Sprache, Religion und ihr Eigentum zu behalten. 1814 gaben die Briten den Franzosen La Réunion zurück, behielten jedoch Mauritius. Gleichzeitig erhielt die Insel ihren alten holländischen Namen "Mauritius" zurück. Die französische Kultur dominiert bis heute. Insbesondere die französische Sprache, die von den meisten Mauritiern noch immer gesprochen wird, ist allgegenwärtig. 1968 erreichte Mauritius die Unabhängigkeit von Grossbritannien, blieb jedoch Teil des britischen Commonwealth mit der Queen als Staatsoberhaupt. Der erste Premierminister von Mauritius war Sir Seewoosagur Ramgoolam. Er war hinduistischer Abstammung und von einem Grossteil der Mauritier hoch geachtet. Er blieb bis 1982 im Amt.
 
Île de France
 
 
Zeittafel
 
975 n. Chr. Die Insel Mauritius taucht zum ersten Mal in den Logbüchern arabischer Handelsleute auf.
1512 Portugiesische Seefahrer entdecken die Insel.
1598 Die Holländer übernehmen die Insel und benennen sie nach ihrem Statthalter Prinz Moritz (Maurice) von Nassau. In den folgenden hundert Jahren versuchen sie vergebens, die Insel zu kolonisieren.
1710 Die Holländer verlassen Mauritius. Die Insel wird zu einem berüchtigten Piratennest.
1715 Die Franzosen nehmen Mauritius als Stützpunkt in Besitz und nennen die Insel Île de France.
1735 Mahé de Labourdonnais wird französischer Gouverneur.
1810 Die Briten verhängen eine Blockade über Port Louis. Überraschungsangriff am Cap Malheureux. Die Briten nehmen Mauritius und La Réunion ein.
1814 Frankreich erhält La Réunion zurück. Mauritius blieb unter britischer Herrschaft.
1835 Abschaffung der Sklaverei. Masseneinwanderung indischer Vertragsarbeiter.
1958 Das uneingeschränkte Wahlrecht wird eingeführt.
1968 Mauritius wird unabhängig. Erster Premierminister wird Seewoosagur Ramgoolam.
1992 Die Republik wird ausgerufen.
 
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